Sister Mary von Nairobi

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TV Tipp: Kreuz und Quer – Sister Mary Di, 21.02.2017 | 22:35-23:25 | ORF 2

Seit den 1980ern finanziert und begleitet die Dreikönigsaktion Projekte von Sr. Mary Killeen in den Slums von Nairobi. „Kreuz und Quer“ zeigt ein Porträt der „Mutter der Kinder von Mukuru“, Schwester Mary Killeen, die sich der Ärmsten der Armen annimmt. Geboren in einem Vorort Dublin, ließ sie sich vor über 40 Jahren nach Afrika versetzen.

Die kleine Mary wächst in der Nachkriegszeit in einem Vorort Dublins in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie ist eines von sieben Kindern. Ihr Weg scheint vorgezeichnet – in einem erzkonservativen, katholischen Umfeld und Elternhaus. Die Schule, die erste große Liebe – vielleicht schon der Partner fürs ganze Leben? Doch diese Perspektive ist für Mary wenig attraktiv. Sie sucht das Abenteuer, wenn auch auf ungewöhnliche Weise: Der Orden „Sisters of Mercy“ bietet ihr eine Chance, das traditionsverhaftete Irland hinter sich zu lassen. Sie lässt sich nach Afrika versetzen und taucht dort ein, in eine nahezu unüberschaubare Welt der Not und Armut. Hier findet die temperamentvolle Frau ihr neues Zuhause – in den größten Armenvierteln Afrikas. Jenen von Nairobi. Das ist nun vierzig Jahre her. Heute gilt die mittlerweile 72 jährige als „Mutter der Kinder von Mukuru“. 800.000 Menschen leben in diesem – neben Kibera – größten Slum Nairobis. Sie gründet Schulen und Berufszentren für die Ärmsten der Armen gibt ihnen damit eine realistische Hoffnung auf ein Leben außerhalb dieser Hölle aus Elend, Gewalt und Verbrechen.

Die Arbeit von Sr. Mary und ihrem Team in den Slums von Nairobi war auch Thema der ORF-Doku „Hilfe unter gutem Stern – im größten Armenviertel Afrikas“. Auf Wunsch senden wir ihnen gerne eine DVD zu: office@dka.at

Sister Mary von Nairobi

do they know it’s Christmas time?

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Do they know it’s christmas time? Mit diesem Lied haben Mitte der 1980er vierzig internationale Popstars einen der größten Weihnachtshits  aller Zeiten geschaffen.

Da geht es um arme Menschen in Afrika, die nichts zu essen haben und deren „Welt voller Angst und Schrecken ist“. Do they know it’s christmas time? Wissen die überhaupt, dass Weihnachten ist? Wir, die wir hier im Überfluss leben sollen ihnen das doch bitte erklären.

Jedes Jahr denke ich mir, dass da bezüglich Weihnachten da ein gröberes Missverständnis vorliegt. Zu Weihnachten feiern wir, dass Gott Mensch geworden ist. Aber er ist nicht zu den Reichen und Mächtigen gekommen, sondern inmitten der Armen und Ausgestoßenen – als einer von ihnen. Die ersten, denen seine Geburt verkündet wird und die zu ihm kommen sind die Hirten – die Outlaws, die kein zu Hause haben, die auf der untersten Stufe der Gesellschaft stehen.

Das hat mich an diesem Jesus immer besonders fasziniert: das er sich klar positioniert wessen Heiland er ist. Die Reichen und Mächtigen machen ihm erst zwei Wochen später ihre Aufwartung: Die Sterndeuter aus dem Osten, die später zu den Heiligen Drei Königen werden. Und wie alle Reichen und Mächtigen müssen sie einen weiten Weg auf sich nehmen um zum Gotteskind zu finden.

#stern17 – christian.herret@dka.at

 

do they know it’s Christmas time?